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Mannschaftssport Erwachsene
29.11.2016

Pressebericht Spieltag 25.-27.11. - VR Saison 16/17

Pressebericht Spieltag 25.-27.11. - VR Saison 16/17

Verbandsliga:

Es war nicht nur ein Kreis- sondern auch ein Stadtderby: Favorit TTV Weiterode traf auf den TTC Lüdersdorf. Die Sechs der „Gäste“ um Topspieler Nikolas Schade erkämpften sich ein etwas Glückliches 8:8 Unentschieden. Weiterode hatte immerhin 37:29 Sätze gewonnen! Dadurch gab Weiterode einen Spieltag vor der Weihnachtspause die Tabellenführung ab. Nikolas Schade war es, der gemeinsam mit Tobias Mangold beide Doppel gewann, wenn auch jeweils in fünf Sätzen. Auch im Einzel blieb Schade ungeschlagen. Für den wichtigen Punktgewinn der Lüdersdorfer, die aber immer noch gegen den Abstieg spielen, sorgten auch Patrick Börner, Giuseppe Palermo und das Doppel Börner/Weix. Lax-Hersfeld war nicht am Start, rutschte aber durch dieses Resultat nahe an den Abstiegsplatz heran.

 

Bezirksoberliga:

Das Führungsquartett bleibt sehr dicht zusammen, weil Todenhausen in Albungen gewann. Diese Zone bleibt den vier Vertretern des Heimatkreises verwehrt. So ist der TTV Weiterode II nach der Niederlage in Röhrenfurth nun endgültig „weg vom Fenster“ und rangiert nur noch knapp vor Richelsdorf und Dreienberg. Die Bebraer konnten eine 4:3 Führung nicht halten. Martin Krauß war mit zwei Punkten noch der Beste. Hier sind nun aber die positiven Meldungen des vorletzten Spieltages der Hinrunde: schon durch die letzten Erfolge kletterten die Wildecker und die Friedewalder von den zwei Abstiegsplätzen weg. Nun spielten sie sich ins Mittelfeld. Richelsdorf war in Michelsberg zugast und beim knappen 9:6 glänzten zwei junge Akteure. Maximilian Rhein und Marcel Madus waren weder im Doppel noch in ihren Einzeln im hinteren PK zu bezwingen. Da aus den Anfangsdoppeln nur eines gewonnen wurde, mussten auch die Kollegen etwas für den wichtigen Sieg tun. So gelangen Hans-Jörg und Marvin Schubert, sowie Hans-Otto Schaper und Uwe Merzendorfer je einen Einzelgewinn, was für die Wildecker dann reichte. „Angekommen“ in der Bezirksoberliga ist auch der TTC Dreienberg. Er brachte aus Riebelsdorf ein 9:7 mit. Das sieht sehr knapp aus, aber der Vorletzte aus der Schwalm hätte bei 27:37 Sätzen für die Friedewalder den Punkt nicht verdient gehabt. Auffällig war auch bei Dreienberg, ebenso wie in Richelsdorf, wieder die tolle Leistung der jüngeren Akteure. So gewannen Markus Schaub (2) und Marvin Roppel (1) nicht nur drei Einzel, sondern gemeinsam auch zwei Doppel. Da die Kollegen jeweils einen Einzelsieg mit nach Hause nahmen und Dreienberg gewann, sind die Männer um Ulrich Schaub nun ein großes Stück vom Direktabstieg entfernt.

 

Bezirksliga:

Nach den Pleiten zuletzt zeigte sich Lax-Hersfeld II gut erholt und gewann, wie eigentlich auch erwartet, klar gegen Albungen II. Endlich war wieder eine gute Sechs an den Tischen und die hatte eine tolle Form. Lax bleibt somit im vorderen Drittel der Tabelle. Da steht auch der TTC Rhina, der aber ein mehr als durchwachsenes Wochenende hatte. Im Kreisderby trennten sich Weißenhasel und die Haunetaler mit 8:8 Remis. Die Rhinaer Führung nach den Doppeln machten Hans-Georg Landgrebe und Frank Zuber wieder wett und sie gewannen auch die beiden anderen Topeinzel gegen Björn Kunde und Matthias Nuhn. Ganz stark Jörg Reimuth vom Gastgeber, der mit zwei Siegen mithalf, dass Weißenhasel 7:6 in Führung ging. Bei Rhina waren aber Christian Heimroth und Sebastian Göder nicht zu bezwingen und die sorgten vor dem Schlußdoppel für das 7:8. Landgrebe/Zuber gewannen jedoch dieses Doppel zum gerechten Ausgleich. Das zweite Spiel von Rhina am Sonntag wird als „Abschuss“ in Erinnerung bleiben, ändert aber am guten Abschneiden der Haunetaler in dieser Serie bislang nichts. 3:9 unterlag man in Ermschwerd, das damit wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte. Nur Kunde/Hellwig im Doppel sowie Göder und Kunde gewannen je einmal. Da Rhina wohl auch am kommenden Samstag gegen Topfavorit Oberhone nicht gewinnt, können sich die Haunetaler über Weihnachten gemütlich im vorderen Mittelfeld einrichten.

 

Bezirksklasse:

Zum Spiel der Woche in der Vorschau hätte es auf gar keinen Fall gereicht: SV Kathus gegen Richelsdorf II. Aber zur Sensation des Wochenendes taugt es allemal! Kathus gegen die Wildecker hieß, dass der Vorletzte auf den Tabellenzweiten trifft. Kathus hatte wegen großer Personalprobleme in neun Partien nur einen Sieg und ein Remis geschafft und nun so was. Ohne Topmann Bernd Wolf und ohne Weiser, Knoth und Diemel - was sollte da für die Richelsdorfer Gäste schiefgehen? Zum dritten Mal in diesen Berichten müssen junge Spieler genannt werden, die diesmal sogar über sich hinausgewachsen sind. Nach 1:1 aus den Doppeln sorgten die Ersatzspieler Marcel Arnold und Dennis Licht für den Gewinn des dritten Doppels über die Wildecker Brack/Burghardt. Arnold und D. Licht waren es auch, die alle vier Einzel gegen Burghardt und Hohmann gewannen! Somit sorgten sie schon für fünf Punkte. Lothar Mielke, Harald Licht und Karl Leist steuerten je einen Zähler bei und machten den sensationellen Sieg perfekt. In der Tabelle sieht es nun so aus, dass Richelsdorf II trotzdem an Aulatal und Lüdersdorf II dranbleibt und dass Kathus jetzt wieder ein wenig Hoffnung hat, doch noch einen sichern Platz zu belegen. Allerdings sind da schon sechs Zähler Abstand.

Einen wichtigen Erfolg feierte auch Röhrigshof. Die hatten Lax-Hersfeld III zugast und gewannen das Vierpunktespiel gegen die Abstiegsplätze mit 9:5. Röhrigshof gewann alle drei Eingangsdoppel, aber die Hersfelder holten zum 5:5 auf. Nur Ralf Macheledt und Sven Kipke hatten für den Gastgeber gepunktet. Für Lax waren Martin Jacob (2), Thomas Hahn, Daniel Annuseit und Oliver Annuseit erfolgreich. Aber danach lief für die Hersfelder nichts mehr zusammen. Meisinger, Richter, Kipke und Hohmann gewannen jetzt deutlich und bescherten Röhrigshof den wichtigen 9:5 Erfolg. Am Ende der Tabelle bleibt neben Richelsdorf III auch der SV Asbach. Die hatten den TSV Sorga zugast und verkauften sich sehr teuer. Wäre der starke Ersatzmann Norbert Filusch noch gegen Sorga´s Ersatzmann drangekommen, hätte erst das Enddoppel die Entscheidung gebracht. Doch die Sechs um Sven Reichhardt und Andreas Sening - die beiden blieben mit 5:0 ungeschlagen - sorgte somit dafür, dass der TSV Sorga weiter zu den Titelkandidaten gehört.

 

Kreisliga:

Beenhausen und Dreienberg II haben mit dem Vorderfeld nichts mehr zu tun. Die Sechs aus dem Besengrund ging stark ersatzgeschwächt in Philippsthal unter. Frank Rhein und das Doppel Uwe Länger / Stephan Wolf holten die Ehrenpunkte. Bester aus Beenhausen war noch Stephan Wolf, der gegen die Philippsthaler Topspieler Martin Reissig und Niels Gerstendörfer nur knapp verlor. Aufsteiger Dreienberg gewann zwar in Kleinensee 25 Sätze, das langte aber nur zur 5:9 Niederlage. Mit zwei Ersatzspielern und fünf Niederlagen erst in der Verlängerung reichte es diesmal nicht. Die „Oldies“ Günter Ogroske und Wolfram Kallee überzeugten bei Kleinensee. Für das Trio am Tabellenende änderte sich nichts, weil nicht nur Heringen und Weißenhasel verloren, sondern auch der TTC Hohe Luft bei Favorit Lüdersdorf.

 

Bezirksliga-Damen:

Die Damen des TTC Hohe Luft erhielten sich mit einem unerwartet klaren 8:0 gegen den OSC Vellmar die Chance auf die Herbstmeisterschaft. Dazu reicht nächsten Sonntag schon ein Remis gegen Gottstreu. Weiter verbessert zeigte sich auch Aufsteiger Petersberg, der sich in Rengershausen knapp durchsetzte.