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Mannschaftssport Erwachsene
27.03.2017

Pressebericht Spieltag 24.-26.03. - RR Saison 16/17

Pressebericht Spieltag 24.-26.03. - RR Saison 16/17

Verbandsliga:

Die Hauptmeldung dürfte sein, dass der Direktabstieg entschieden ist und weder Lax-Hersfeld noch Lüdersdorf dazu gehören. Der TTC Lax stand am Samstagabend vor dem wohl wichtigsten Spiel seit langem, denn es ging gegen Anzefahr um den Abstieg aus der Klasse. Die Hersfelder brauchten zumindest ein Unentschieden, am besten beide Punkte um auch den Relegationsplatz zu verlassen.

Hannes/Schultheiß und Borken/Ries legten in den Doppeln vor. Stezjuk/Wagner mussten sich aber genauso knapp 2:3 geschlagen geben wie die Laxer Kollegen in vier weiteren Spielen. Die Hersfelder waren hoch motiviert und an diesem wichtigen Abend auch das bessere Team. Marc Hannes (2), Johannes Schultheiß (1), Michael Borken (2) und Klaus Wagner (1) sorgten für die Zwischenstände 6:3 und 8:5. Jetzt war Anzefahr zwar abgestiegen, aber kämpfte sich dennoch auf 8:7 heran. Das Schlußdoppel blieb deutlich in Bad Hersfeld zum wichtigen 9:7 Erfolg. Der war bei 38:26 Sätzen auch hochverdient. Zwei Spieltage vor Ende der Meisterschaft müssen also Anzefahr und Altenbrunslar die Klasse verlassen. Offen ist aber der Platz für die Relegation, auf dem nun Lüdersdorf liegt. Die mussten im Derby gegen Weiterode ran und unterlagen. So klar wie das 3:9 scheint war es aber nicht, denn Mario Oeste, Bernhard Wetterau und Niklas Schubert brauchten die Verlängerung. Weiterode bleibt im Meisterkampf dabei. Lüdersdorf, das die drei Punkte durch die Doppel Schade/Mangold und Palermo/Weix sowie das Einzel von Nikolas Schade gewann, hat mit Lax-Hersfeld die Plätze getauscht. Nur diese beiden machen Rang acht für die Relegation unter sich aus. Am 9. April findet dieses brisante Derby in Lüdersdorf statt.

 

Bezirksoberliga:

Auch in der höchsten Bezirksklasse ist der Abstieg entschieden. Der TV Heringen und der

SC Riebelsdorf müssen runter. Für die Entscheidung gegen Riebelsdorf sorgte der TTC Dreienberg, der mit den Gästen aus der Schwalm diesmal keine Probleme hatte. Vor allem Ulrich Schaub, Marvin Roppel und Gerrit Egner waren in den Einzeln nicht zu bezwingen und so stand am Ende ein klares 9:4. Durch den Erfolg der Friedewalder wird nun Ottrau in die Relegation um den Klassenerhalt gehen müssen. Noch vor Dreienberg haben sich Richelsdorf und Weiterode II im Mittelfeld gemütlich eingerichtet. Weiterode hatte aber eine Menge Mühe mit den Gästen aus Röhrenfurth. Über 3:4 und 5:6 blieben die Bebraer immer dran, ehe Roland Stauffenberg sein Einzel sehr unglücklich 2:3 abgeben musste. Danach drehte Weiterode aber mächtig auf und kam durch Andreas Lorey und Jörg Bachmann zur 8:7 Führung. Auch das Enddoppel blieb in Weiterode. Richelsdorf hatte Michelsberg zugast und erwischte keinen guten Tag. Schaper/Rhein sowie Uwe Merzendorfer, Maxi Rhein und Marcel Madus sorgten zu Beginn dafür, dass die Wildecker bis 4:5 dranblieben. Danach setzte sich Michelsberg aber klar durch.

 

Bezirksliga:

Nur noch zwei Spieltage, aber Entscheidungen sind noch keine gefallen. In nur drei Partien ging es ausschließlich um die vordersten Plätze. Dabei setzten sich Oberhone und Großalmerode durch. Weiter mit dabei ist auch der TTC Rhina, der das Kreisderby gegen Weißenhasel knapp 9:7 gewann. Die Doppel liefen noch gut für die Haunetaler, aber in den Einzeln war Weißenhasel völlig ebenbürtig. Erst beim 7:7 Zwischenstand sorgte Sebastian Göder im letzten Einzel gegen Heinz Schäfer für die wichtige Führung. Das Schlußdoppel war ein Krimi und hätte auch von Landgrebe/Zuber gewonnen werden können. Kunde/Hellwig sorgten mit dem 11:9, 8:1, 5:11, 11:8, 13:11 dafür, dass Rhina weiter von der Vizemeisterschaft träumen darf.

 

Bezirksklasse:

Die zweite Mannschaft des TTC Lüdersdorf hat seine Führung ausgebaut. Jedoch musste man für den 9:5 Erfolg bei TTF Heringen hart kämpfen. Die Tischtennisfreunde waren durch Jordan/Brandt und Walger/Mißler in Führung gegangen. Ingo Walger mit zwei Siegen und Daniel Heurich mit seinem Erfolg im Topspiel über Marius Schade hielten die Partie zunächst offen. Aber die letzten Einzel waren doch eine klare Sache. Lüdersdorf und sein Verfolger Aulatal bleiben im Kampf um den Titel. Der TTV Aulatal wurde jedoch in Weiterode III mehr gefordert als ihm lieb war. Wieder mal ersatzgeschwächt gab Aulatal alle drei Eingangsdoppel ab und lieferte dann doch 8:4 Siege in den Einzeln ab! Für das glückliche 9:7 der Aulataler sorgten im Enddoppel Heimroth/Schneider mit dem 12:10 im fünften Satz über Schmidt/Oetzel. Zwei Spieltage vor Ende der Saison 16/17 bleibt auch Ronshausen am Relegationsplatz und an Aulatal dran.

Die Reserve des TTC Lax-Hersfeld behielt im Kampf gegen den Mitabstieg zwei wichtige Punkte zuhause. Zu Beginn des Spieles gegen Röhrigshof ging es sehr eng zu: fünf der sechs Partien mussten in die Verlängerung! Dabei setzten sich die Hersfelder dreimal durch. Nach den Doppeln und ersten Einzeln hieß der Zwischenstand 3:3 und jeder erwartete ein langes Duell um die so wichtigen Punkte. Aber Röhrigshof hatte nicht mehr viel zuzuschießen und kam nur noch durch Frank Meisinger zu einem Einzelsieg. Dadurch bleibt es von Platz sechs bis neun äußerst spannend. Einen Teilerfolg nahm Absteiger SV Asbach noch mal beim Stadtderby in Sorga mit. Zwei Doppel sowie die Einzel von Markus Reuter (2), Thorsten Würzler (1), Johannes Vierheller (1) und Christian Galatiltis (2) sorgten für das 8:8 Unentschieden von Asbach in Sorga.

 

Kreisliga:

Keine Sensationen, aber sicherlich ungewöhnliche Resultate sorgten am vorletzten Spieltag dafür, dass der „Fastmeister“ Philippsthal noch mal nachrechnen muss, ob es am Ende der Serie doch noch knapp wird um den Titel. Da hat Rhina II etwas aufgeholt, denn die Haunetaler setzten sich erwartungsgemäß klar gegen TV Heringen II durch. Philippsthal hingegen musste sich bei der SG Beenhausen geschlagen geben. Ohne ihren Spitzenspieler Niels Gerstendörfer wäre der CdT sicherlich nicht ganz vorne in der Tabelle. Der fehlte nun in Beenhausen und das konnte die Sechs aus dem Besengrund auch nutzen. In den Doppeln waren die Gäste noch überlegen, aber aus den Einzeln kamen nur zwei Pünktchen von Martin Reissig und Bernd Höll. Beenhausen, das immer noch auf den dritten Platz schielt (Relegation), hatte beim 4:5 Zwischenstand etwas Glück, als Tobias Länger 3:2 gegen Reissig gewann. Danach gab es aber nur noch Siege der Gastgeber durch Frank Rhein, Stephan Wolf, Michael Beisheim und Hubert Schmidt. Das überraschende 9:5 für Beenhausen stand fest. Beenhausen ist dicht an Rang drei herangerückt, den Lüdersdorf III belegt. Lüdersdorf musste sich etwas unerwartet in Hohe Luft 5:9 geschlagen geben.

Nur ein Doppel gewann Hohe Luft, ging aber nach den Einzeln von Ralf Henning, Jens Garweg und Michael Psujka trotzdem 4:3 in Front. Lüdersdorf konterte und Ralf Schade, Andreas Schulze und Alfred Bomm brachten den leichten Favorit 5:4 in Führung. Danach aber gewannen die Hohe Lufter fünf Spiele am Stück, wobei Henning und Psujka auch das nötige Quäntchen Glück im fünften Satz hatten. Hohe Luft verbesserte sich einen Spieltag vor Ende der Meisterschaft ins Mittelfeld. Dort angekommen ist auch Dreienberg II, das diesmal gegen Kleinensee keine Schwächen zeigte und souverän siegte.

 

1.Kreisklasse:

Der SV Asbach gewann mit seiner zweiten Mannschaft das so wichtige Spiel bei Verfolger Nentershausen II mit 9:7. Somit stehen die Asbacher neben Ronshausen II als Aufsteiger zur Kreisliga fest. Nentershausen holte zwar aus den Einzeln 7:5 Punkte, aber die Asbacher Gäste hatten diesmal die besseren Doppel. Schon zu Beginn gewann Asbach alle drei und setzte sich auch im Enddoppel durch. Jörg Schmerbach und Thorsten Beier bezwangen Nentershausens Norbert Fernau und Jürgen Stein aber erst im fünften Satz 12:10!

 

Damen-Bezirksliga:

Aufsteiger TTV Petersberg beendete die Meisterschaft mit einem glücklichen Remis in Westuffeln. Der vierte Platz, hinter den Kolleginnen von Hohe Luft, ist Petersberg nicht mehr zu nehmen. Westuffeln gewann zwar 28:23 Sätze, aber Petersberg bezwang nicht nur das Doppel 14:12 in der Verlängerung. Jana Schneider (3), Anne Schörner (2) und Marie Beck (1) nahmen beim 7:7 einen Teilerfolg mit nach Hause.