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Mannschaftssport Erwachsene
03.04.2017

Pressebericht Spieltag 31.03.-02.04. - RR Saison 16/17

Pressebericht Spieltag 31.03.-02.04. - RR Saison 16/17

Verbandsliga:

Der TTC Lüdersdorf erreichte einen tollen Auswärtssieg, der ihm im Abstiegskampf gleich dreifach hilft. Leidtragender dürfte Kreiskollege Lax-Hersfeld sein. Doch der Reihe nach: Lüdersdorf hatte in Burghasungen anzutreten und hier das Glück auf einen Gastgeber zu treffen, der mit einer sehr gemischten Truppe antrat. Bei den arg geschwächten Burghasungern ließen sich die Lüdersdorfer diese Chance natürlich nicht entgehen. Manche Spiele waren noch knapp, wie eines der beiden Eingangsdoppel. Aber Nikolas Schade (2), Patrick Börner (2), Patrick Weix (1) und Nils Rüger (1) machten bis zum 8:4 vieles klar. Giuseppe Palermo setzte den Schlusspunkt für glückliche Lüdersdorfer. Lüdersdorf hat nun den TTC Lax überholt. Und das war das Wichtigste für die Bebraer, denn selbst wenn die Laxer nächsten Samstag das Derby in Lüdersdorf gewännen, sehe es schlecht aus für die Hersfelder. Die haben nämlich nach Ostern beim Meister Stadtallendorf anzutreten, während Lüdersdorf auf Absteiger Anzefahr trifft. Es sieht nun tatsächlich so aus, als müsse Lax-Hersfeld im Mai in die Relegationsspiele.

 

Bezirksoberliga:

Immer zum Ende der Serien hin bauen einige Mannschaft sichtbar ab und spielen stark ersatzgeschwächt oder gar nicht. Das gilt für alle Klassen. Diesmal waren Richelsdorf und Dreienberg aufgerufen, bei zwei Aufstiegsfavoriten anzutreten. Die Wildecker taten es auch mit Ersatz und verloren in Albungen 2:9. Hans-Jörg Schubert und Uwe Merzendorfer im Doppel, sowie Maximilian Rhein in seinem Einzel holten die Ehrenpunkte. Bei den Friedewaldern fielen zwar gleich drei Spieler wegen Erkrankung aus, aber anscheinend war kein Ersatzmann zu finden. Traurig! Aber auch mit normaler Sechs hätte Dreienberg bei Spitzenreiter Ermschwerd nichts zu bestellen gehabt. So erging es Schlusslicht TV Heringen in Röhrenfurth. Als einziges wurde vom TTV Weiterode II ein Erfolg erwartet. Doch selbst 29 gewonnene Sätze reichten in Ottrau nicht mal zu einem Remis. Vier von fünf Spielen in der Verlängerung blieben in Ottrau. Die Einzel von Simon Wetterau (2), Alexander Schäfer (1), Roland Stauffenberg (1) und Andreas Lorey (1) sowie ein Doppel reichten nur zur 6:9 Niederlage.

 

Bezirksliga:

Solch eine Situation und gleichzeitig enorme Spannung um die beiden ersten Plätze hat es noch nie gegeben. Der TTV Eschwege bleibt Tabellenführer, hat aber die Saison 2016/17 mit einem Punktverlust beendet. Der TTV Oberhone hat die wenigsten Minuspunkte, aber noch zwei Spiele zu bestreiten. Der Meisterschaft ist dann Oberhone trotzdem sehr nahe. Jedoch zeigt der Blick auf die Tabelle, dass vier Vereine fast gleichauf liegen. Dazu gehört der TTC Rhina, der jetzt von Weißenhasel „Schützenhilfe“ erhielt und auch wieder Lax-Hersfeld II. Doch zurück zum momentanen Spitzenreiter: der hatte es in der Hand, mit einem Erfolg über Weißenhasel den zweiten Platz und somit die Aufstiegsspiele fest zu machen. Unsere Kreisvereine hofften jedoch auf einen Punktverlust des TTVE und der ist nun auch eingetreten. Der „Tag der Doppel“ war es für Weißenhasel sicherlich nicht. Zu Beginn kam nur eins von dreien und auch das Enddoppel ging weg an Eschwege. Hans-Georg Landgrebe (2), Niclas Reimuth (2), Jörg Reimuth (1), Jan Schade (1) und Thomas Noll (1) machten das Remis perfekt. Somit hat auch das spielfreie Rhina noch seine Chancen auf Platz zwei.

Und auch Lax-Hersfeld ist mit seiner zweiten Mannschaft wieder unter den Besten dabei! Die Hersfelder hatten aber einige Mühen, sich beim Vorletzten Eschweger TSV durchzusetzen. Neben drei geschenkten Punkten standen aber sechs erspielte auf dem Spielplan. Ein Doppel sowie die Einzelgewinne durch Carsten Nierling, Marc Schuhmann (2), Christian Kuhn und Max Quant, plus der drei kampflosen Punkte, reichte zum 9:6 Erfolg.

Der Sieg der Hersfelder hat aber noch einen weiteren Effekt, denn somit ist der Eschweger TSV, neben Albungen II, praktisch abgestiegen. Der TVG Nentershausen wird dann in der Relegation seine Chance bekommen, die Klasse zu halten. Als Gegner stehen Aulatal und Frieda fest.

 

Bezirksklasse:

Offiziell ist die Meisterschaft noch nicht, aber was könnte Lüdersdorf II schon noch passieren? Nach dem klaren Erfolg über Richelsdorf II dürften die Lüdersdorfer Reservisten sogar das letzte Spiel knapp verlieren - und das gegen Lax III - eher ungewöhnlich. So wird also Lüdersdorf nächste Serie in der Bezirksliga zu finden sein. Nach dem Aufstieg der eigenen Ersten vor dieser Saison also ein weiteres Highlight für die Bebraer. Und der TTV Aulatal? Der braucht sein letztes Punktspiel gegen Verfolger Ronshausen nicht mehr zu fürchten, da Ronshausen mit schwacher Mannschaft seine Punkte „versiebte“. Dazu siehe Abstiegszone. Aulatal hatte Lax-Hersfeld III zugast und die Hersfelder trafen auf eine erneut ersatzgeschwächte Truppe. Trotzdem lief bei Aulatal zu Beginn alles rund und sie gewannen nicht nur alle drei Doppel. Bis zum 7:0 für Aulatal lief bei den Laxern nichts zusammen. Dann jedoch setzten sich Oliver Annuseit (1), Hans-Jürgen Stutz (2), Martin Jacob (1), Christian Kuhn (1) und Marc Schuhmann (1) durch, zum 6:8 Anschluss. Edelreservist Achim Orth war es nun vorbehalten den Siegpunkt zum 9:6 für Aulatal zu bringen.

Einen Spieltag vor Ende der Meisterschaft (letzte Spiele vom 21.- 23. April) sind auch im Abstiegsbereich alle Entscheidungen gefallen, bis halt auf eine! Hier geht es am allerletzten Spieltag darum, ob die TTF Heringen oder Lax III mit runter muss in die Kreisliga oder in die Relegation. Ganz sicheres Ufer haben am Wochenende Röhrigshof und Weiterode erreicht. Beide gewannen recht deutlich und können nicht mehr überholt werden. Der ESV Ronshausen musste bei den Tischtennisfreunden Heringen eine bittere, aber selbstverschuldete Niederlage hinnehmen. Ohne die ersten vier Spieler war Ronshausen beim 7:9 sogar noch ganz gut. Die Heringer taten sich erstaunlich schwer gegen Ronshausen, das mit drei Spielern der zweiten Garnitur antrat. Gut, dass die TTF schon mal zwei Doppel gewann und mit Harald Brandt einen Spieler hatte, der an diesem Tag nicht zu bezwingen war. Bis zum 7:7 blieb Ronshausen dran, ehe Peter Kohlhepp das letzte Einzel gewann, sowie Jordan/Brandt das Enddoppel. Ronshausen hatte somit die Chance auf die Vizemeisterschaft vertan. Die TTF Heringen jedoch darf im Fernkampf mit Lax-Hersfeld weiter hoffen.

 

Kreisliga:

Zwar gibt es nach Ostern noch einen Spieltag bevor die Saison 2016/17 zu Ende ist, aber nun wurden auch die letzten Entscheidungen herbeigeführt. Der TTC Rhina hat mit seiner zweiten Mannschaft als Vizemeister die Saison schon beendet. Die schwere Aufgabe bei Verfolger Lüdersdorf III wurde aber erst im Enddoppel entschieden. Während es in den Anfangsdoppeln noch rund lief für die Haunetaler, sorgten Ralf Schade, Marcel Hohmann und Ralf Keil für das 4:2 für Gastgeber Lüdersdorf. Danach drehte Rhina die Partie wieder zu ihren Gunsten. Wolfgang Lied schaffte die 6:5 Führung. Aber Lüdersdorf, das ja mit dem Platz für die Relegation viel zu verlieren hatte, kämpfte unverdrossen weiter. Erneut Keil sowie Ricardo Landsrath brachten Lüdersdorf 7:6 in front und hätte danach Alfred Bomm nicht in der Verlängerung gegen Rhinas Steffen Preuß verloren, wäre es schon mindestens ein Unentschieden gewesen. Herbert Hubbe im letzten Einzel und Heid/Preuß im Schlußdoppel drehten die Partie noch in einen 9:7 Sieg für Rhina. Damit ist Lüdersdorf hinter Mansbach und Beenhausen auf Rang fünf abgerutscht. Mansbach hatte gegen Kleinensee wenige Probleme. Der dritte Platz, also der für die Aufstiegsspiele, wird somit erst nach Ostern entschieden.

 

Damen-Kreisliga:

Der TTC Rhina hat die Vizemeisterschaft hinter den unbesiegten Lüdersdorferinnen sicher. Erstaunlich wenn man weiß, dass die Frauschaft nur aus Kerstin Schott und Lea Odenwald besteht. Doch diese beiden Damen haben in 15 Spielen nur sechs Punkte abgegeben. Jetzt sollte es gegen Weiterode II knapp werden, denn es geschah etwas Erstaunliches: Odenwald/Schott verloren ihr Doppel gegen Ute Oeste/Heike Wehrum. Nun mussten die zwei aber alle ihre Einzel gewinnen und das taten sie dann auch eindrucksvoll. Lediglich die erfahrene Ute Oeste verlor ein Einzel erst in fünf Sätzen. Somit ist in dieser Klasse alles gelaufen.