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Mannschaftssport Erwachsene
11.12.2017

Pressebericht Spieltag 8.12. - 10.12

Pressebericht Spieltag 8.12. - 10.12

Auch am letzten Spieltag der Hinrunde wechselten sich Glück und Pech für die heimischen Mannschaften ab. Es gab aber auch starke Leistungen vor allem von Lax-Hersfeld, Dreienberg und Lüdersdorf.

Verbandsliga

Ein bärenstarker Auftritt von Lüdersdorf beim Herbstmeister Niestetal wurde nicht belohnt. Die Gäste gewannen zwar nur ein Doppel und lagen schon 4:8 zurück, aber dann setzten sich Rolf Gebhardt, Patrick Weix und Giuseppe Palermo in den letzten Einzeln durch. Niestetal führte nur noch 8:7. Aber das starke Lüdersdorfer Doppel Schade/Mangold fand bei den Niestetalern ihren Meister. Lüdersdorf kann mit dem guten Mittelplatz zufrieden in die Weihnachtspause gehen. Das sieht bei den Bebraer Kollegen aus Weiterode etwas anders aus. Sie hatten sich erhofft ganz vorne mitzumischen. Noch ist Weiterode zwar nicht chancenlos, aber das so wichtige Spiel in Breitenbach wurde leider 5:9 verloren. In den Einzeln waren die Weiteröder völlig gleichstark, aber zu Beginn gingen schon alle drei Doppel weg. Da halfen auch die Siege von Mario Oeste, Marco Zobel, Bernhard Wetterau, Niklas Schubert und Michael Biedebach nicht weiter. Allerdings hatte Breitenbach das Glück, alle vier Spiele wo es Verlängerung gab zu gewinnen.

Bezirksoberliga

An diesem wichtigen Spieltag stand zunächst die Abstiegszone im Mittelpunkt. Die zweite Mannschaft aus Weiterode wollte die „Rote Laterne“ abgeben und musste dazu zunächst in Altenbrunslar erfolgreich sein. Weiterode gewann dort zu Beginn auch zwei Doppel, aber danach nur noch je ein Spiel durch Alexander Schäfer und Roland Stauffenberg. Den Bebraern fehlten diesmal Biedebach, Lorey und Oetzel. Besser machte es Friedewald. Die Dreienberger kehrten aus Oberhone mit einem unglaublichen 9:1 Erfolg nach Hause! Klar hatten Friedewalds Doppel Wolf/Brauner und Egner/Schaub ebenso etwas Glück wie Armin Brauner und Marvin Roppel in ihren Einzeln und setzten sich erst in den fünften Sätzen durch. Aber ansonsten war Oberhone absolut machtlos. Mit diesem Sieg vergrößerte Dreienberg den Abstand auf die hintersten Plätze. Nachdem diese Spiele abgehakt waren und auch die anderen Mannschaften der Abstiegszone verloren, gab es für Weiterode II noch eine weitere Chance. Am Sonntag war Großalmerode zugast und Weiterode setzte sich deutlich durch. Die Bebraer gaben endlich das Schlusslicht an Großalmerode ab und dürfen wieder auf den Klassenerhalt hoffen.

            In der oberen Tabellenregion waren Lax-Hersfeld und Richelsdorf gefragt. Wie bleiben sie an den Führenden Todenhausen und Michelsberg dran? Bei Richelsdorf hat sich das Thema erledigt. Selbst zuhause brachten die Wildecker nur fünf Männer an die Tische und waren nicht in Bestaufstellung. So konnte man dem Herbstmeister Todenhausen nur vier Pünktchen abnehmen. Dies erreichten wieder einmal Vater und Sohn Schubert im gemeinsamen Doppel und ihren drei Einzeln. Wesentlich mehr drauf hatte aber Lax-Hersfeld. Die bleiben mit dem tollen Erfolg über Sebbeterode an den Aufstiegsplätzen dran. Hannes/Schultheiß und Borken/Schiffgen gewannen zum Auftakt deutlich und nachdem sich Stezjuk/Quant knapp 3:2 durchgesetzt hatten waren die Hersfelder auf Siegkurs. Marc Hannes (2), Michael Borken (2) und Alexander Stezjuk (2) brachten das Spiel souverän über die Bühne. Lediglich Borken musste zweimal in die Verlängerung, löste dies aber nervenstark. Da ist in der Rückrunde noch einiges drin für die Hersfelder.

Bezirksliga

Zur Halbzeit liegen alle fünf Kreisvertreter gut im Rennen, aber keiner wird mehr eine Chance auf den Titel haben. Da müsste dem TTV Eschwege schon viel Negatives geschehen, was keiner wünscht. Verlustpunktfrei bleibt der TTVE auch nach dem Topspiel beim Verfolger Lax-Hersfeld II. Die Laxer lagen nach den Doppeln und ersten Einzeln gleich 1:5 zurück, wobei nur Paul und Klaus Wagner knapp 3:2 gewannen. Die restlichen drei Einzel zum 4:9 holten Max Quant, Christoph Bolz und Paul Wagner. Der TTVE ist Herbstmeister. Gute Plätze zur Halbzeit belegen auch Rhina und Weißenhasel. Die Niederlage von Rhina in Weißenhasel hat sicherlich auch etwas mit dem Fehlen von Björn Kunde zu tun. Aber Weißenhasel hatte auch das Glück, vier von fünf Partien in der Verlängerung für sich zu entscheiden. Beim Gastgeber waren zwei Doppel, sowie Hans-Georg Landgrebe (2), Frank Zuber (2), Klaus Landgrebe, Jörg Reimuth und Jan-Christoph Schade erfolgreich. Rhina gelangen die vier Punkte durch ein Doppel sowie die Einzel von Andreas Zatloukal (2) und Jens Hellwig.

Gut im Mittelfeld liegt auch Nentershausen, das in Ermschwerd schnell 2:8 zurücklag. Dirk Habig, Arne Schuhmann, Maximilian Wiegand und Ralf Benisch holten zwar auf zum 6:8, aber zum Enddoppel kam es nicht mehr. Alle Hersfeld-Rotenburger können nun gelassen auf den Rückrundenstart Mitte Januar warten.

Bezirksklasse

Der TV Heringen hat sich den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters gesichert. Die Röhrigshofer waren Gastgeber der Heringer und hatten gut gekämpft. Zu Beginn blieb aber nur ein Doppel in Röhrigshof und der TV Heringen führte dann 5:1, nach Erfolgen zweier Doppel sowie Ulf Kallenbach, Alexander Mohr und Markus Duben. Die Röhrigshofer blieben jedoch im Spiel nachdem Elmar Richter, Lars Hohmann (2), Ralf Macheledt und Frank Meisinger ihre Einzel gewonnen hatten. Klaus Hahn, Kallenbach und Duben brachten den achten Punkt. Evelin Haudel setzte dann das 9:6 für Spitzenreiter Heringen.

Röhrigshof muss sich in dem dichten Feld auf die Rückrunde konzentrieren. Da kämpfen sie dem Tabellenstand nach vor allem mit Lax-Hersfeld III und Philippsthal gegen den zweiten Absteiger. In der hinteren Zone hat sich der TSV Sorga etwas Luft verschafft. Das wichtige Spiel bei Mitkonkurrent Philippsthal wurde 9:4 gewonnen. Allerdings unterlagen die Gastgeber des CdT viermal erst im fünften Satz. Sorga´s Truppe war diesmal vollständig und somit verblieb Philippsthal vor Rhina II auf einem Abstiegsplatz. Der ESV Ronshausen ist jetzt endgültig aus der Gefahrenzone raus. Auch sie hatten volle Kapelle gemeldet, während Gegner Aulatal wieder Spieler der eigenen Zweiten einsetzen musste. Die Aulataler holten trotzdem ein Doppel, sowie fünf Einzel von Torsten Beck (2), Michael Heimroth (2) und Achim Wolfert. Bis zum 5:6 lag Aulatal in Ronshausen sogar vorne. Dann setzten sich aber Dieter Koch, knapp gegen Wolfert, und Michael Sauer, Michael Beyer sowie Benjamin Zülch durch. Die Rückrunde wird spannend, so eng geht es her. Auch Richelsdorf und Weiterode wahrten ihre Chancen auf den Titel. Sie sind ja nur einen Punkt hinter Heringen. Die Wildecker hatten in Rhina keine Probleme und Weiterode bezwang die Laxer Reserve.

Kreisliga

Lüdersdorf, Hohe Luft und Asbach 1 sind die Mannschaften, die hinter TTF Heringen noch auf einen Aufstiegsplatz lauern. Sowohl die Tischtennisfreunde aus Widdershausen (im Derby in Kleinensee), als auch Lüdersdorf gegen Asbachs Zweite hatten kaum Probleme in ihren letzten Spielen vor der Pause. Bemerkenswert, dass Kleinensee mit Fester/Schunk, Dirk Fester, Luca Wolfram und Ramon Suter zu vier Punkten kam.

Auch Asbachs Erste setzte sich zweimal relativ klar durch. Asbachs Gegner waren mit guten Teams an die Tische getreten, aber hatten trotzdem nicht viel zu bestellen. Die Gastgeber von Asbach waren Kathus und Mansbach und die bleiben in der erweiterten Abstiegszone. Dort hinten gab es ein Remis zwischen Beenhausen und Dreienbergs Zweiter. Die Friedewalder waren das erste Mal in Bestaufstellung, während Beenhausen mit Ersatz ran musste. So führte Dreienberg auch schon 7:4, ehe Stephan Wolf, Michael Beisheim, Hubert Schmidt und Jürgen Serve die Partie noch offen hielten. 8:7 führten die Friedewalder nur noch und auch das Enddoppel blieb 3:2 in Tann. Beenhausen hatte bei 33:36 Sätzen das wichtige Remis gerettet.

Den Anschluss an die Tabellenspitze wollte dann auch der TTC Hohe Luft halten. Sie hatten das schwere Spiel gegen Richelsdorf vor der Brust. Zunächst lief es nicht rund und die Wildecker führten 2:1 aus den Doppeln. Danach jedoch schaffte Richelsdorf aber nur noch „Ehrenpunkte“ durch Michael Becker, Niklas Küch und Alex Schönfeld. Die Hohe Lufter Stefan Staats (2), Florian Brauner (2), Jens Garweg (2) und Michael Psujka (2) waren nicht zu bezwingen.